Nächstes Treffen
Liebe Tauschkreis-Freunde!
Um einen florierenden Tauschhandel zu erreichen, brauchen wir viel Auswahl an Inserateinträgen.
Alles was euch in den Sinn kommt – rein in den „Markt“.
Nächstes Treffen am
15. 02. 2012, 19.00 Uhr im Jugendzentrum Agathon,
Kaiser Josef-Str. 49, Purkersdorf (in der Küche steht Christian)
Für Interessierte gibt es die Möglichkeit genaueres über den Tauschkreis zu erfahren, ebenso kannst du dich über die Modalitäten eines Beitrittes erkundigen.
Wir freuen uns auf Dein Kommen!
Bei Fragen: Mayr Dietmar email. wienerwald2@tauschkreis.org
tel. 0660/8175835
Hier mal was zum lachen. 
http://www.youtube.com/watch?v=73WSD612B54&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=teHe-GRoyrY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=2jltwfQ6iSE
http://www.youtube.com/watch?v=zIJiyNnZd_o&feature=related
Hier ein Video vom vorjährigem Tauschkreissommerfest für alle die nicht dabei waren. 
http://www.youtube.com/watch?v=dRDQ-Cnv9Ps
Eine interessante Ansicht zum Thema Wirtschaft
http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/alles-ohne-euro-griechen-erfinden-eigene-web-waehrungen/

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Wörgler Freigeld:
Nothilfe mitArbeitswertscheinen Als wirkungsvolle Wirtschaftskrisenhilfe erwies sich 1932/33 das Wörgler Freigeld. Durch die Verwendung der Wörgler Arbeitswertscheine, die vom damaligen Bürgermeister Michael Unterguggenberger zur Finanzierung eines Bauprogrammes eingesetzt wurden, gelang es, die Regionalwirtschaft wieder anzukurbeln. Während in Österreich die Arbeitslosigkeit in diesem Zeitraum um 19% weiter anstieg, ging sie in Wörgl um 16% zurück. Wörgler Arbeitswertscheine Das Erfolgsrezept der Wörgler Arbeitswertscheine nach der Schwundgeld-Idee von Silvio Gesell war ihr schneller Umlauf. Diesen garantierte die monatliche Abwertung um ein Prozent. Durch das Aufkleben einer Marke behielt der Schein seinen vollen Wert. Die Abwertung bewirkte, dass jeder das nur regional gültige Zahlungsmittel so schnell wie möglich wieder ausgab. Das „Schwundgeld“ kreiste vom Arbeiter zum Kaufmann und landete als Steuergelder wieder in der Gemeindekasse, wo es für weitere Lohnzahlungen an Arbeiter zur Verfügung stand. Ein von der Gemeinde eingerichteter Treuhandausschuss hinterlegte bei der örtlichen Raiffeisenkasse die Deckung für die ausgegebenen Arbeitswertscheine, die jederzeit bei Bezahlung einer zweiprozentigen Gebühr in Schilling eingewechselt werden konnten. Einen Teil der Deckung gab die Kasse als Kredit an Geschäftsleute weiter, was ebenso zur regionalen Wirtschaftsbelebung beitrug. Die Gemeinde finanzierte im Rahmen des Nothilfe-Programms in die Infrastruktur, reparierte desolate Straßen, verlegte Kanalrohre, errichtete ein Wasch Michael Unterguggenberger 1 und Holzhaus, Straßenbeleuchtungen und eine Stahlbetonbrücke über den Wörgler Bach für die Wildschönauer Straße, legte zur Förderung des entstehenden Tourismus die Sprungschanze und Wanderwege an und richtete eine Notstandsküche zur Armenausspeisung ein. Von den 1932 registrierten 400 Arbeitslosen in Wörgl fanden durch das Nothilfeprogramm durchschnittlich 100 wieder einen Job. Der Erfolg blieb nicht verborgen – die Nachbargemeinde Kirchbichl startete 1933 mit Wörgler Arbeitswertscheinen den Bau des Strandbades. Der amerikanische Senat befasste sich mit der Wörgler Freigeld-Aktion ebenso wie die europäische Presse. 22 Gemeinden in den USA führten nach Wörgler Vorbild Markennotgeld ein. 170 Bürgermeister wollten im Sommer 1933 in Österreich das Wörgler Experiment zur Bekämpfung der Krise in ihren Gemeinden nachahmen. Die österreichische Nationalbank sah durch die Gutscheinaktion allerdings ihr Geldausgabemonopol verletzt und setzte mit Nachdruck das Verbot der Wörgler Nothilfeaktion im September 1933 durch. Das Wörgler Währungsexperiment erntet heute noch weltweit Beachtung als funktionierendes Beispiel einer regional gültigen Zweitwährung. Das Unterguggenberger Institut dokumentiert das historische Experiment und informiert über Komplementärwährungen heute. Infos: www.unterguggenberger.org Regiogeld heute Nach dem Vorbild des Wörgler Freigeldes startete 2003 der „Chiemgauer“ als Regionalwährung in Südbayern, heute die erfolgreichste Regiogeld-Initiative des deutschsprachigen Raumes.. Steuergutschriften als Zahlungsmittel: Taxos Wesentlicher Baustein zum Erfolg des Wörgler Freigeldes 1932/33 war dessen Gültigkeit als Steuerzahlungsmittel. Damit war der regionale Kreislauf der Arbeitswertscheine geschlossen. Beim Steuerzahlen setzt auch die Idee der Taxos-Initiative an: Durch die Schaffung übertragbarer Steuergutschriften, den “Taxos”, könnte die öffentliche Hand zusätzliche Nachfrage schaffen, ohne sich zusätzlich zu verschulden und dafür Zinsen zahlen zu müssen. Die Steuergutschriften könnten als Zahlungsmittel und damit als Komplementärwährung verwendet werden. Weitere Infos unter www.taxos.info |